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Dienstag, 24. November 2015

Yellowstone - Teil 3

Es geht weiter. Es drängt mich bei hervorragendem Wetter zum Old Faithful Geysir. Doch leider dauert es noch lange bis er seine nächste Eruption hat. Diese kommen im Schnitt alle 90 Minuten, die zu erwartende Wartezeit liegt bei über 40 Minuten für mich. Sicherlich hätte eine Dampf- und Wassersäule von bis zu 55 Metern seinen eigenen Reiz, doch meine Zeit ist begrenzt. Ich muss heute Abend noch irgendwo außerhalb des Nationalparks unterkommen. Schweren Herzens breche ich wieder auf.


Gleich nebenan hat Mutter Natur auch noch schöne Dinge gemacht. Ich erkunde den Iron Spring Creek im Black Sand Basin:


Sunset Lake

Cliff Geysir

Für mich geht es weiter, dem Firehole River entlang. Dort sieht man unter anderem auch den White Dome Geysir:


Sehr schön ist auch die Gegend des Firehole Canyon:



Heute ist Gott sei Dank die Norris Canyon Road wieder befahrbar. Da ich weiter muss nutze ich diese Möglichkeit. Es ergab sich die Chance auf ein Mittagessen an dem Ort an dem ich morgens gestartet bin, im Canyon Village.

Da ich meine Urlaubsplanung den neuen Zeitumständen anpassen musste, verlasse ich den Yellowstone, nicht wie ursprünglich geplant durch den Osteingang, sondern durch den Nordöstlichen Eingang. Der nächste Punkt auf der Liste ist der Devils Tower, da ist Platz für abweichende Planung. Ich verzichte also auf das Wapiti Valley und den Buffalo Bill Cody Scenic Byway. Dafür gönne ich mir den Beartooth Highway - a National Scenic Byways All-American Road. Man sagt es sei der schönste Highway Amerikas. Das darf ich mir doch nicht entgehen lassen. Mehr dazu gibt es hier und hier.

Doch bevor es so weit ist, geht es durch den Dunraven Canyon, Mount Washburn und das Lamar Valley.



Sehr sehenswert ist auch die Engstelle "The Narrows" des Yellowstone River:






Zwischen Tower Creek und Rainy Lake, kurz vor der Roosevelt Lodge gibt es wieder Aufruhr auf der Straße. Im Unterholz treibt ein Schwarzbär sein Unwesen:


Die Touristen drängeln sich, es gibt Stau auf der Straße. Ich mache ein paar Bilder, doch bald darauf entfernt sich der Bär weiter von der Straße. Da gerade eine Staulücke entstanden ist, ergreife ich meine Chance und flüchte weiter nordwärts. Am Rainy Lake steht dann ein einsames Auto. Auch hier treibt ein Schwarzbär sein Unwesen. Doch ohne Teleobjektiv hat kaum jemand eine Gelegenheit hier mehr zu erkennen. Der Bär ist am anderen Ufer zu sehen:





Der Bär nimmt ein Bad und ich fahre weiter. Auf der Brücke des Yellowstone River kommt es erneut zu einem Stau:


Notgedrungen reihe ich mich ein und fahre langsam bis der Bison die Straße freigibt. Im Lamar Valley treffe ich auf noch mehr Wildlife:





Es gibt Bisons, Gabelböcke und Touristen. Yellowstone gab mir das Beste was an einem guten halben Tag möglich war. Nachdem der Vortag sehr regenreich war, hielt dieser Tag sehr gutes Wetter bereit. Die Ausblicke, Pflanzen- und Tierwelt waren den Aufwand und die Unkosten wert. Mit zwei Tagen mehr hätten sich auch der südliche und östliche Bereich des Nationalparks intensiv erkunden lassen. Doch ich bin zufrieden.

Um halb fünf verlasse ich den Park durch den Nordöstlichen Eingang:


Im nächsten Teil geht es über den Bärenzahn Highway.

Hooray! Love! Future!
SMD

Montag, 23. November 2015

Yellowstone - Teil 2

Mein zweiter und auch letzter Tag im Yellowstone Nationalpark. Natürlich breche ich zeitig auf. Es ist noch nicht einmal 08:00 Uhr. Kurz nach meiner Lodge begegnet mir auch schon das erste Wild. Irgendein Rotwild im Wald:


Schnell ein Foto, der nächste Ami drängelt schon zum Vorbeifahren. War ja klar, die Viecher sind dann auch schon weg.

Es kommt die alte Südafrika Grundregel für Nationalparks zum Einsatz:
Wenn da abends Viecher waren, dann sind die am nächsten Tag meistens auch noch da.
Also die Grand Loop Road nochmal in Richtung Yellowstone Lake abfahren. Welche Überraschung, Wapiti und Bison warten schon auf mich, im ersten Fall gemütlich beim Frühstück:





Die Bisons dampfen noch in der Morgensonne. Das ist schön, das macht Spaß. Und wenn dann einer am Autofenster vorbeitrabt, dann ist da auch der Respekt wieder da.
Natürlich gibt es immer einen Ami der sich hupend den Weg bahnt. Warum sind solche Menschen in einem Nationalpark?

Hier nun kurz mal ein Bild das ich gleich aus dem Urlaub veröffentlichte:


Ein traumhaftes Bild wie ich finde. Doch für meine getreuen Leser hole ich immer das beste raus:


Ein grandioses Bild  wie ich finde. Was ein bisschen Bildbearbeitung aus dem Original der Canon EOS 700D herausholt ist schon faszinierend.

Weiter in den Bildern:

Ein Bison bleckt die Zunge.

Bisons in die Landschaft gestreut.

Der Yellowstone bietet grandiose Landschaften.

Ein Streifenhörnchen.

Es geht zum West Thumb des Yellowstone Sees. Dort gibt es heiße Quellen, Geysire, Schlammtöpfe und den typischen Gestank nach faulen Eiern. Schwefeldämpfe halt.













Wenn man die Touristen ausblendet ist es eigentlich ganz schön. Man kann aber doch erkennen das ich nicht alleine unterwegs war. Zweieinhalb- bis Dreieinhalbmillionen Besucher pro Jahr können sich nicht verstecken.

Unterwegs überquere ich mal wieder die Kontinentale Wasserscheide. 2558 Meter über normal Null. Der Yellowstone Lake liegt übrigens auf 2357 Meter und ist mit 354 m² der größte Bergsee Nordamerikas. Mein Toilettenwasser floss heute also bisher nach Osten ab. Das wird sich nun ab 11:00 Uhr noch einmal ändern. Aber nur für ein paar Stunden.


Yellowstone ist groß. Es gibt viel zu sehen und ich habe eine Menge Fotos gemacht.
Daher gibt es noch einen dritten Teil, obwohl ich nur zwei Tage hatte.

Also dranbleiben!

Hooray! Love! Future!
SMD

Sonntag, 22. November 2015

Erster Schnee 2015

Heute Nacht hat es nun dann doch auch bei uns geschneit. Am 21. November war es also so weit. Sehr spät im Jahr. Doch die Sonne war tagsüber sehr kräftig, da bleibt nicht viel übrig. Doch trotz allem hatte ich Zeit für ein paar schnelle Handybilder:






Vielleicht kommt ja doch noch Weihnachtsstimmung auf.

Hooray! Love! Future!
SMD