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Montag, 14. Dezember 2015

Ausflug in die Geschichte

Mehr Zeit heißt auch dass Optionen der Planungsliste gemacht werden können. Eine davon ist der Teufelsturm. Der Weg von Billings aus dorthin führt mich am Little Bighorn Battlefield vorbei. Die große Schlacht mit General Custer. Ein historischer Meilenstein. Eine der wenigen siegreichen Schlachten für die angestammten Einwohner, also die Indianer.
Beim morgendliche Start in Billings waren bereits 1952 Meilen bzw. 3142 Kilometer von mir auf den Veloster draufgefahren. Bis zum Ende des Urlaubs sollten es noch weitere 3129 Meilen bzw. 5036 Kilometer mehr werden. Es geht also nun auch ums Strecke fressen.

Nach einem typischen Frühstück mit Styroporbecherkaffee und Plastikbesteck auf Styroporteller geht es für mich um halb Neun weiter. Man sollte diese Art zu frühstücken nicht zu hoch bewerten.

Doch nun ein paar Bilder vom Little Bighorn:











Meine Art Tourist zu sein kommt hier nicht gut an. Education ohne Ende. Mich interessiert das nicht. Was ich über diese Schlacht weiß ist mir genug, sollte mich mehr interessieren kann ich das auch Zuhause noch nachlesen. Außer der Landschaft und ein paar Markern und Schildern gab es nicht so viel zu sehen. Für mich heißt das flotte Autostopps, Bilder schießen, weiter. Ich kann es nicht vergleichen, aber es kommt mir so vor als hätte ich das Battlefield in Rekordzeit abgefahren. Und ich war nicht soooo schnell, schließlich war immer wieder jemand im Weg.

Es geht weiter, zurück zur geplanten Route. Man könnte sagen, der Ort ACME markiert das Erreichen derselben. Manche der Ortsnamen die mir auf meiner Reise begegnet sind waren schon lustig oder skuril. Bei ACME dachte ich immer, das gibt es nur im Trickfilm:


Hin und wieder braucht man auch eine kleine Pause. Die Füsse vertreten, etwas trinken und einfach auch manchmal die Gegend genießen. Hier bei Sheridan auf einem Parkplatz an der Interstate 90 kann man einen Blick auf den Verlauf des Bozeman Trails genießen. Dies war ein bevorzugter Weg zu den Goldfeldern und wurde gerne von Goldsuchern benutzt:



Ein Dually mit Sattelkupplung und Wohnauflieger in der Nähe von Buffalo. Manchmal hatten die dann auch noch einen Anhänger mit einem Boot hinten dran. Amis - ich werde die nie verstehen:


In Amerika darf man immer nur mit beschränkter Geschwindigkeit fahren. Ein Schild wie dieses, mit 80 mph bzw. 130 km/h Beschränkung ist eine erfreuliche Ansicht, markiert aber wohl das obere Ende der maximal erlaubten Geschwindigkeiten. Leider sieht man es nicht allzu häufig:


Wie überall auf der Welt ist der Straßenbelag unterschiedlich und örtlich geprägt. Hier eine eher rote Variante:


Kurz vor meinem nächsten Ziel, dem Devils Tower. Ein Blick von der US 14 in die Weite und in Richtung des Teufelsturms:


Mehr zum Devils Tower im nächsten Bericht.

Hooray! Love! Future!
SMD