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Montag, 11. Januar 2016

Colorado Springs

Nach dem Garten der Götter bin ich dann noch im North Cheyenne Canon Park gelandet. Sehr schön zum rumcruisen. Etwa auf der Hälfte der Strecke findet man die Helen Hunt Falls:




Auf dem Rückweg wollte ich ein schnelles und belangloses Abendessen beim großen M ergattern. Ich gebe meinen Wunsch also ins Navi ein. Am Zielpunkt war dann da aber kein großes M, sondern ein Walmart. Immerhin gab es dort lekker aussehende Sandwiches. Ich dachte mir, da kann ich zugreifen. Auf dem Weg zum Motel fand ich dann auch ein großes gelbes M. Doch da war es schon zu spät für. Es gab also Sandwich, hier mit Mangolimonade, Pellegrino und der obligatorischen Ice Cube Box. Als Nachspeise hatte ich mir noch ein Schokocookieeis mitgenommen. Lekker!


Wir schreiben den 29. Juli 2015. So langsam schleicht sich der Wunsch nach etwas mehr Ruhe ein. Mein Touristenprogramm wird offener und löchriger. Nach notwendigen Arbeiten im Motel, wie Buchungen für die nächsten Tage, starte ich um 11 Uhr 11 zu meinem Tagesprogramm. 
Es geht zu den Manitou Cliff Dwellings. Die früheren Bewohner des Landes bauten ihre Häuser unter Felsüberhängen. So waren diese recht gut vor dem Wetter geschützt. Hier wurde so eine Siedlung mit original Steinen von einem anderen Ort wieder aufgebaut. Was man sieht ist also sowohl echt als auch Touristennepp. Das darf sich jeder selbst aussuchen.
Im Original stammen die Steine aus Cortez, was wenigstens der gleiche Bundesstaat ist. Luftlinie sind das etwa 370 Kilometer Entfernung. Da dies schon um 1900 herum geschah ist die Leistung doch immerhin recht erstaunlich.
Ich fand den Ort recht sehenswert.






Purpursonnenhut

Prairiesonnenhut

Prairiesonnenhut, verblüht


Schafgarbe


Kunst der Ureinwohner

Im Laden bei den Dwellings erzählte mir eine Verkäuferin das ihre Wurzeln in Eschweiler in Deutschland liegen. Da sie die Aussprache aber nicht hinbekommen hat haben wir das gleich ein bisschen geübt. Es gibt da immer wieder so kleine nette Momente im Urlaub.


Mein Weg führt mich am Red Rock Canyon vorbei. Doch da ist eigentlich alles nur zu Fuß erkundbar. Heute nichts für mich. Was die vergangenen Tage die Motorradfahrer waren, das wird nun immer mehr durch Radfahrer ersetzt. Und das trotz der steilen Bergstrecken hier.

Eigentlich wollte ich ja dann mit der Zahnradbahn auf den Pikes Peak fahren. 4301 Meter klingen schon interessant. Doch die Parkplätze am Bahnhof waren voll und die Menschenmassen endlos. Natürlich hätte ich auch mit dem Auto hochfahren können, aber das hatte keinen Reiz für mich. Es gibt übrigens sowohl ein Autorennen, als auch einen Marathonlauf auf diesen Gipfel.

Die Cave of the Winds konnte mich auch nicht reizen, heute ist mir nicht nach Höhlen.

Ich bin dann zum Bear Creek Park gefahren. Von dort aus wollte ich zum North Cheyenne Canon Park von gestern. Doch leider war die Straße nicht durchgehend passierbar. Ein paar Bauarbeiter und ihr Caterpillar versperrten mir den Weg. Sie besserten die Straße aus.

Blick über Colorado Springs

Ein Chinook

Blick über Colorado Springs

Ich versuchte dann noch zu den Seven Falls zu gelangen. Doch leider war auch dies nicht möglich. Die Straße dorthin wurde komplett neu gebaut. Nicht einmal als Fußgänger durfte man da durch.

Ich gab auf und fuhr tanken. Der Tankwart hatte einen Bruder in Deutschland. Doch leider wusste er nicht genau wo. Dank deutscher Kreditkarte lerne ich hier beim Tanken immer wieder Menschen kennen. Irgendwie hat das auch was gutes.

Morgen geht es auf nach Amarillo!

Hooray! Love! Future!
SMD