Freitag, 4. März 2016

Andreas - gefangen bei den Heimwerkern

Manchmal hat man schon seltsame Träume. Dies ist der Teil aus meinem letzten Traum,  an den ich mich noch erinnern kann:

Flucht war vonnöten. Aus dem Boden tauchten Fräskopfwürmer auf. Kreissägentiere und Handkreissägen lauerten auf Beute. Dabei leuchteten die roten Gehäuse der Handkreissägen drohend aus dem Dickicht. Durch die Fluchtschneisen sprangen Sägeblätter und machten sich über alles her was sich bewegte. Ich schaffte es, einen Abhang hochzuklettern um den Sägeblättern zu entkommen. Mit einem jungen Baum, den ich beim Klettern entwurzelte, konnte ich die Sägeblätter ablenken. Sie machten sich sofort über das frische Holz her. Der Traum war zwar tonlos, aber bei all dem Fräsen und Sägen kann man sich vorstellen, das es sowie so kaum andere hörbare Geräusche gab. Ich fühlte auch keine Angst, ich war nicht ein Opfer. Eher war ich Zuseher und notwendiger Erzähler der Szenerie. In meiner trügerischen Sicherheit, am Abhang hängend, war ich außer Reichweite der umherspringenden Sägeblätter. Zwei junge Frauen, die auf ihrer Flucht über einen Bach von Sägeblättern umzingelt wurden, standen verloren und hilflos im Wasser. Ich dachte schon, nun ist es aus mit ihnen, als ich Zwillingsfische in hellblau mit seitlichen intensiv blau leuchtenden Neonstreifen heranschwimmen sah. Da jeder der Fischköpfe ein Horn trug, sahen diese fast wie ein Gespann hellblauer Einhörner aus. Ich dachte schon, die Frauen wären nun endgültig verloren, als sich die Zwillingsfische über die Sägeblätter hermachten und diese verspeisten. Vielleicht gab es doch noch Hoffnung. An den Flanken und vor allem um das Loch waren die Sägeblätter offensichtlich angreifbar und besiegbar.

Dann wachte ich auf. Ich habe keine Ahnung was ich davon halten soll. Zumindest die Fräskopfwürmer kann ich mir halbwegs erklären. Letzten Samstag spielte ich Sid Meier's Civilization: Beyond Earth. Ansonsten war das mal wieder ein richtig schräger Traum.

Hooray! Love! Future!
SMD