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Donnerstag, 25. August 2016

47 Tage Pause

Gestern war ich mal wieder unterwegs.

Mit dem Rad.

Irgendwie hatte ich Angst davor. Die letzten Male ist ständig die Kette runtergehüpft wenn ich gefahren bin. Auch verschiedene eigene Abhilfen und sogar ein Besuch beim Fahrradkundendienst brachten keine Änderung. Nachdem dies immer beim Schalten passiert, bleibt natürlich nur die Schaltung oder die Kette als Schuldiger.

Gestern nun also hab ich meinen neuen Verbündeten ausprobiert. Schlampig wie immer, aber scheinbar teilweise erfolgreich. Statt die Kette vorher zu reinigen habe ich nun einfach mal Silikonspray drauf gesprüht. Dann ging es auf zu einer Testfahrt.

Auf dem Weg zum Kaffeeröster war alles paletti. Zumindest mit dem Rad. Das Rasseln der Kette und der Schaltung wurde immer leiser und zu einem fast unhörbaren Säuseln. Doch die lange Pause machte sich in meinem Körper bemerkbar. Mal wieder das rechte Knie. Also leichte Motorunterstützung. Bringt ja nix wenn ich mir da weh tu. Die Fahrt zählt also nicht. Da es windig war, und ich gegen den Wind radelte, ging das aber in Ordnung.


Durch die Schonfahrt blieben Leistungsreserven übrig. Ich nahm also einen längeren Heimweg in Angriff.











Auf dem Heimweg passierte es dann. Wieder einmal. Die Kette sprang von der Fahrradkurbel. Immer noch das gleiche. Aber diesmal nur einmal. Und ich war vorbereitet. Dank einer Rolle Kuchenpapier konnte ich die Kette wieder auflegen ohne mir die Hände schmutzig zu machen. Drei Blatt brauchte ich dafür. Das ist vertretbar. Langsam werde ich zum Ketten-wieder-auflegen-Profi.

Ich lies mich nicht entmutigen und folgte meinem verschlungenen Pfad zurück nach Hause.






Das Rad war sehr leise geworden. Ich denke, das Silikonspray hilft. Ich nahm noch den Weg über einen geschotterten Forstweg. Es ging bergauf. Ich konnte den Motor auf leichter Stufe brummen hören. Das ist ein gutes Zeichen. Allerdings konnte ich auch vieles anderes hören. Diverses Knacksen, vor allem aus der Tretkurbel. Das Rad war nicht der sture Bulle, den ich kenne und der sich seinen Weg sucht, es war eher ein tänzelndes Pony, unruhig.

Später ging es dann vom Wald auf die Flur, Da musste ich den Motor abschalten, auf losem Untergrund bergab schob er einfach vor sich hin. So etwas kann gefährlich werden. Doch meinem Knie ging es auch auf den darauf folgenden Anstiegen wieder besser. Ich konnte also so nach Hause fahren.





Ein schöner Tag!
Eine schöne Ausfahrt!
Und vielleicht ein Erfolg bei meinem Kettenproblem.

Hooray! Love! Future!
SMD