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Montag, 16. Januar 2017

Negativ!

Schon seit langem (wahrscheinlich Anfang 2016) plagt mich der Gedanke, meine alten analogen Bilder noch einmal zu digitalisieren. Vom Pearl-Versand liegt auch schon länger ein Somikon DSLR-Objektiv-Aufsatz zum Digitalisieren von Dias/Negativen bei mir herum. Dessen Qualität hatte mich nie überzeugen können.

Irgendwann reifte, dank neuem Interessengebiet Makrofotografie, der Gedanke einer halbwegs verlässlichen Fotografiermethode heran. Günstig aus möglichst bestehenden Materialien sollte sie sein. Eine hohe und gleichbleibende Qualität war natürlich auch gewünscht.

Experimente mit der Canon 700D offenbarten mir das eigentliche Problem. Ich wollte möglichst eine Full-Frame-Aufnahme mit guter Auflösung. Das Objektiv Canon EFS 55-250 brachte am Meike Retroadapter gelinde gesagt grottige Ergebnisse. Offensichtlich hat dieses Objektiv keine allzu gute Auflösung. Ich konzentrierte mich dann mehr auf das Kit-Objektiv EFS 18-55. Die Ergebnisse waren eindeutig vielversprechender.

Nun ging es den Somikon an den Kragen. Die Streuscheibe für den Lichteinfall konnte niemanden überzeugen. Sie sorgt eher für ein fleckiges Ergebnis. Außerdem gibt es dann immer das Problem eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung zu erreichen. Also flugs die Scheibe ausgebaut. Doch woher das Licht nehmen? Verschiedene Versuche mit unterschiedlichsten Lichtquellen stimmten mich nicht zufrieden. Doch die Ideenbox war noch nicht leer, Mein Samsung S5 dient mir ja schon länger als Remote-Anzeige und Auslöser für die Canon. Mein alter Leuchttisch war auch schon abgelöst durch die App DiapScope.

Da mir das S5 dann doch zu Schade für Dauerbeleuchtung war nahm ich mein altes S3. Voilà - es werde Licht - ganz gleichmäßig.

Zum Experimentieren mussten dann noch günstige Zwischenringe für Makrofotografie her. Mit Filtern und dem Retroadapter war ich zu schwach aufgestellt. Die Wahl fiel auf Andoer Marko-Zwischenringe 31, 21 und 13 mm. Viele Versuche später war die für mich ideale Kombination gefunden. Der 31 mm Zwischenring trägt das EFS 18-55. Danach folgt ein Zwischenring 58 auf 52 mm. Notwendig um auf das Somikon zu kommen. Dieses hat noch den kleinen Ring und die Markolinse minderer Güte verloren. Eigentlich ist es nur noch ein Plastikhalter für die Dias oder Negativstreifen.

Die Glücksgefühle wurde mehr. Die ersten Testbilder waren vielversprechend. Doch der Negativstreifen hing mal nach links oder nach rechts. Die Bilder waren nicht optimal. Das Handy musste auch irgendwie besser angebaut werden. Loses Auflegen ist nicht gut genug.

Es ging zur Plünderung im örtlichen Männersupermarkt (Baumarkt). Aluleisten helfen immer. Zur Schonung der Negative dazu noch eine Kunststoffleiste. Alles zugeschnitten und die Kanten geschliffen ging es ans zusammenkleben. An den Somikon wollte ich es nicht festkleben, hier benutze ich farblose TPE-Ringe. Wer die nicht hat kann ja normale Gummiringe nehmen.

Die Konstruktion funktioniert. Das Handy am besten gleich an Dauerstrom nehmen und die Anzeigedauer auf das Maximum erhöhen (10 Minuten beim S3).
Natürlich bei maximaler Beleuchtung. Am besten ohne Bildschirmsperre betreiben. Beim Befestigen darauf achten das der Einschaltknopf oben liegt. Die Canon stelle ich auf Programm P. Ich lasse sie automatisch Scharfstellen, stelle aber am Objektiv die Bildstabilisierung aus. Im Makroprogramm will die Kamera manchmal blitzen. Nur auf P lässt sich dies zuverlässig verhindern. Die Belichtung überlasse ich der Kamera, längere Belichtungszeiten erhöhen nicht die Qualität, sondern lassen das OLED-Muster des Handys durchscheinen. Bei schlechten Bildern oder Bilder ohne Details muss man auf manuelles Scharfstellen zurückgreifen. Das schafft die Kamera nicht immer. Ansonsten geht das abfotografieren recht fix. Die ersten Ergebnisse lassen auf 20 Minuten für einen 36er erwarten. Das ist fix.

Zum Einlegen und vorherigen Reinigen vom Staub benutze ich Foto-Mikrofaser-Handschuhe in weiß. Einfach schnell mal zwischen den Fingern durchziehen. Wenn die Handschuhe dreckig sind einfach mal waschen. Zu vorsichtig mit den Negativen umgehen lohnt nicht, die alten Canon waren da oft auch nicht so  pingelig. Vor allem mit Sand in Afrika. Am besten die lesbare, glatte Seite zur Kamera hin einlegen.

Da die ganze Konstruktion leider durch das Gewicht des Handy nach vorn hängt, lohnt es sich es irgendwo aufliegen zu lassen. Mit der Kamera auf dem Stativ kann man die ideale Höhe zum Abfotografieren einstellen. Schließlich will ich ja das Maximum an Bildinformationen. Wer will und hat kann mit einem Fernauslöser noch Störungen minimieren.

Hier nun ein paar wenige Bilder der Konstruktion:

Wie man sieht nutze ich hier das Display zur Anzeige und zum Scharf stellen.

Seitliche Ansicht auf die Leistenkonstruktion für den Negativstreifen.

Das Makrorohr ;-)

Die Reste vom Andoer Dreier-Set

Die Reste vom Somikon. Kleiner Ring, schlechte Linse, Objektivdeckel.
Die Streuscheibe finde ich nicht mehr.

Wer es nachbauen will, den Somikon gibt es hin und wieder als Rückläufer oder refurbished. 40 Euro kostet er neu. Der Zwischenring von 58 auf 52 mm ist für 7 Euro oder weniger zu bekommen. Für das Makro-Dreier-Set habe ich 15 Euro investiert. Für drei verschiedene Leisten habe ich pro Stück nicht mehr als 2 Euro hingelegt. Handy, Kamera und Objektiv sollte man schon haben. Und die Gummiringe werden wohl auch nicht das Problem sein. Die App ist gratis und ein Stativ ist schon Luxus für den Aufbau.

Nach dem Fotografieren richte ich die Bilder mit FíxFoto gerade. Mehr nicht. Kein Zuschnitt oder so. Die gerichteten Bilder lese ich in VueScan ein. Hier kann man das verwendete Filmmaterial einstellen. Dies bringt die alte Farbe zurück. In VueScan auf den gewünschten Bildausschnitt zugeschnitten erhält man ein recht ordentliches Ergebnis.


Hier noch zwei Bilder zum Vergleich:
Die alte Version: Ein altes Urlaubsfoto aus Südafrika 1996. Damals mit einem SCSI-Diascanner von Minolta (Scan Speed) eingescannt. Mit den Farben war ich nie zufrieden.


Die neue Variante: Abfotografiert mit einem Handy als Hintergrundbeleuchtung. Eingelesen über die Software VueScan.


Viel Spaß beim Fotografieren!

Hooray! Love! Future!
SMD

Sonntag, 4. Dezember 2016

Foto! Messe! Frost! Workout!

Hallo da draußen!

Gestern war wieder Fotomesse. Alle Jahre wieder wird also in die nördlich gelegene Region gepilgert. Auf dem Weg dorthin, idyllisch an der Autobahn gelegen, wird traditionell beim Elektronikgroßversender Zwischenstopp gemacht.

Es war sehr kalt und sonnig, daher gab es auf dem Parkplatz eine kleine Fotosession:










Raureif macht auch vor Spinnweben keinen Halt:


Auf der Fotomesse angekommen begrüßt uns Werbung die Bekannte wohl eher interessieren könnte:


Ein kleines afrikanisches Diorama:


Beim Fototaschenhersteller dem auch ich für Amerika vertraute begrüßte mich wieder einmal deren Erdmännchen Foto Kurt:






Diesmal jedoch habe ich mir einen Kurt mitgenommen, er kann nun auch bei mir zuhause seinem Hobby frönen.

Auf dem nächsten Bild kann man sehr deutlich erkennen, das Mützen mit eindeutigen Aufforderungen durchaus zum genau nicht gewünschten Effekt führen:


Wie immer gab es auch diesmal die Möglichkeit für ein Fotoshooting. Das Thema diesmal war eindeutig im sportlichen Bereich zu finden:





Das war es auch schon wieder von meinem Besuch der regionalen Fotomesse in 2016.

Bleibt glücklich!

Hooray! Love! Future!
SMD

Donnerstag, 19. November 2015

Spaß für Fotografen

Am 26. Oktober hatte ich ihn bestellt. Dort wo ich ihn bestellt habe war er billiger als bei Amazon (alternativ). Gestern hatte ich die Benachrichtigung im Briefkasten. Heute holte ich ihn von der Post. Er war die Alternative für eine andere Lösung die mich interessierte.


Gekauft habe ich ihn bei MeiKe.
Den Meike MK-C-UP Auto Macro Extension Tube AF Reverse Adapter For Canon Camera.


Voll freudiger Erwartung packte ich ihn im Beisein eines Bekannten und einer Tasse Cappuccino aus.
Und sogleich wurde meine Freude getrübt. Beim Verbindungskabel waren auf einer Seite die Drähte sichtbar. Das entsprach nicht der Qualität die ich erwartete.


Zuhause ließ sich das Problem aber mit einem kleinen Kreuzschlitzschraubendreher recht schnell beheben. Dazu musste ich nur acht Schrauben lösen und aufpassen, das ich den Ring wieder richtig zusammenbekomme. Innen fand sich erfreulicherweise eine Zugentlastung mit zwei weiteren Schrauben.
Lösen, Kabel richtig einschieben, Schrauben festdrehen und den Ring wieder zusammenbauen. Fertig!
Noch schnell einen kleinen Test an der Canon EOS 700D. Funktioniert!



Der Preis ist OK, das Zubehör ausreichend. Im Preis enthalten sind 4 Adapterringe mit 60 mm Gewinde auf der einen Seite. Die andere Seite ist in 77 mm, 72 mm, 67 mm und 58 mm gefertigt. Das sollte für die gängigsten Objektive reichen. Der Reverse-Adapter ist überwiegend aus Metall und scheint hochwertig zu sein. Einzig ein 60 mm Glasfilter wäre noch wünschenswert (Das Gewinde des Adapters ist in 60 mm Durchmesser gefertigt). Damit wäre das offene Ende des verwendeten Objektivs zu schützen. Ansonsten besteht hier im Reversebetrieb die Gefahr des inneren Verschmutzens.


Der eine Ring hat eine Dicke von 15 mm, der andere 20 mm. Das heißt im Verlängerungsbetrieb ergibt sich hier eine Verlängerung um 35 mm. Die Kontakte funktionieren einwandfrei, selbst der Autofocus bleibt im Betrieb. Dieser tut sich natürlich schwer die passende Schärfe zu finden. Eindeutig besser ist es den Autofocus auszuschalten und die Schärfe manuell zu justieren.


Langfristig habe ich vor die EOS mit Stativ und Fernauslösung über Android-App für Makros zu betreiben. Zu den Apps hatte ich mich ja schon einmal ausgelassen:
Fern am Auslöser


Canon selbst hat einen netten Artikel über Makrofotografie. Hier werden auch meine anderen Wunschkandidaten erwähnt. Es handelt sich um die Canon Nahlinsen CU 250D und 500D.

Wen es interessiert, der findet viel Information im Netz:


Natürlich besteht gerade im Bereich der Makrofotografie auch die Möglichkeit seine alten analogen Schätze relativ schnell und in hoher Qualität in die digitale Welt zu bringen:
https://kwerfeldein.de/2011/07/20/crashkurs-analog-teil-3-negative-abfotografieren/

Auch dies schwebt mir zumindest versuchsweise im Hinterkopf damit rum.

Kurz gesagt, ich hab mal wieder was neues um mit der EOS 700D rumzuspielen.

Noch ein paar Bilder, quasi aus der Hand geschossen, nur um schnell mal einen ersten Eindruck zu bekommen.

Detail Europa 10 Euro Schein.
Adapter im Verlängerungsbetrieb.
Objektiv auf 55 mm, Blende 5,6 danach 14 und am Schluss Maximum:

Detail Europa 10 Euro Schein.
Adapter im Reversebetrieb.
Objektiv auf 55 mm, Blende 5,6 danach 14 und am Schluss Maximum:

Sieht vielversprechend aus. Für einen schnellen Test bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.

Hooray! Love! Future!
SMD

Samstag, 25. April 2015

700D

Canon hat eine neue Firmware für die EOS 700D veröffentlicht.
Informationen über das Update finden sich unter anderem hier.
Hauptsächlich handelt es sich um Fehlerbehebungen.

Vorsicht für Freunde von Magic Lantern. Derzeit gibt es Magic Lantern nur für Firmware Version 1.1.3. Wenn man allerdings experimentierfreudig ist kann man es ja mal mit der neuen Firmware probieren. Wer Magic Lantern noch nicht kennt sollte sich hier mal umsehen.

Übrigens gibt es für kleinere Canon Kameras auch Firmwarehacks. Wer sich damit beschäftigen will, sollte sich mal beim Canon Hack Development Kit umsehen. Schon toll was so alles mit CHDK noch geht.

Manchmal braucht man einfach noch ein wenig Hilfe. Vor allem wenn die Canon kaum Knöpfe hat. Hier hilft das Simple Tool for Installing CHDK. STICK macht CHDK einfach einfacher. Wer die heruntergeladenen Dateien sucht wird in der stick.properties fündig. Und wer sich auskennt kann hier auch den Downloadpfad anpassen.

Hooray! Love! Future!
SMD

Samstag, 18. April 2015

Abendveranstaltung

Fortsetzung von Alte Herren.

Gestern Abend war es also so weit.
Die interessierte Menge traf sich im Gasthof nicht weit entfernt, um Thomas Bäumel zuzuhören.
Der Weltenbäumel  nahm uns mit auf den ersten Teil seiner ein Jahr dauernden Reise durch Zentralasien.

Es war spannend und unterhaltsam. Und wieder stellte ich fest, das weder die Reise mit dem Fahrrad, noch mit dem Motorrad oder gar dem umgebauten LKW meine Bedürfnisse treffen kann. Mein liebstes Fortbewegungsmittel ist der Mittelklassewagen, beim Autovermieter international liebevoll Sedan genannt. Man kommt zu vielen Orten hin und ist sehr schnell unterwegs. Individuell kann man jederzeit stehenbleiben, ganz wo man möchte. Es gibt genug Platz für die Ausrüstung und er ist meistens an die Dichte des zur Verfügung stehenden Tankstellennetz ausreichend. Im Notfall kann man darin sogar übernachten. Es wäre aber auch möglich eine externe Übernachtungseinheit mitzunehmen. Abenteuer und Luxus auf einem preislich nicht zu hohen Niveau vereint.

Zurück zum Vortrag über Pamir. Was mir dieses Mal aufgefallen ist, ist doch der qualitative Unterschied zu anderen Veranstaltungen. Die Bilder waren dieses Mal gefühlt so wie sie aus der Kamera gefallen sind. Bei anderen Veranstaltern merkt man im direkten Vergleich den erhöhten Aufwand für die Nachbearbeitung. Es muss ja nicht viel sein, aber bei einigen Bildern hätte ich mir doch etwas Nachbearbeitung gewünscht.

Es gibt ja günstige professionelle Hilfe. Um mal einige aufzuzählen:

  • VueScan - Beim Nachdigitalisieren der alten analogen Schätzchen unersetzlich.
  • PTLens - Sehr schön um Objektivfehler auszugleichen. Hilf manchmal ungemein. Kann man im Batchbetrieb einfach mal über den gesamten Bildbestand laufen lassen.
  • ShiftN - perspektivische Entzerrung von Bildern. Gerade bei Gebäuden wirkt dies manchmal Wunder. Auf einmal ergibt das Bild ein Bild.
  • ExifViewer - sehr nützlich um sich die Entstehung des Bildes später noch einmal vor Aufen zu führen. Ob Datum oder Blitzeinsatz, Exifdaten verrraten viel.
  • FixFoto - ein kleines und günstiges Schweizer Taschenmesser für die komplette Bildbearbeitung. Ich liebe es und benutze es oft.
  • JAlbum - Damit bringt man seine Lieblinge schnell und unkompliziert online. Und es sieht auch noch passabel aus.


Natürlich gibt es viele viele andere Programme und Möglichkeiten.
Ich kenne einige und habe mich mit ihnen auch länger beschäftigt:
IrfanView, PMView, GIMP, Picasa, Paint.NET, DarktableRawTherapee, digiKam um nur einige zu nennen.
Es also muss nicht immer gleich der große teuere Moloch Photoshop oder PaintShopPro sein.
Und die Kamerahersteller liefern ja doch oft auch ein Softwarepaket mit das auch ganz in Ordnung ist. Für mich als Canon Besitzer findet sich da auch was.

Eine recht gute Übersicht über die erhältlichen Angebote findet man zum Beispiel bei FotoFreeware, Chip oder bei Heise. Jeder kann also seine Lieblinge finden. Natürlich kostet das, wie immer, Zeit.

Selbstverständlich gibt es inzwischen auch eine Menge Apps für die Bearbeitung direkt auf dem Handy oder Tablet. Das ist für unterwegs ganz nett, allerdings vermisse ich oft die pixelgenaue Bearbeitungsmöglichkeit. Mehr dazu findet der interessierte Leser sicherlich im Handybereich im Blog.

Zurück nach Asien. Mal das eine oder andere Bild gerade ausrichten oder ein bisschen zuschneiden ist kein Hexenwerk. Und wenn man manchmal die Farben intensiviert, oder mit Kontrast, Gamma oder Helligkeit spielt dann bringt so ein Bild gleich einen viel besseren Eindruck mit. Es ist halt schade wenn man als Zuschauer das Potential im Bildmaterial erkennt und feststellt das es nicht genutzt wird. Auf der anderen Seite gibt dies halt vielleicht den möglicherweise erwünschten Live-Eindruck. Dabeisein! Mitfahren! Staub in der Lunge und trockene Lippen!

Selbst habe ich ja noch nie einen Multimediaabend (vormals Diaabend) gemacht. Ich kann hier gemütlich rum lamentieren. Jedoch habe ich ja meine Online Bilderstrecken die mir auch am Herzen liegen. Und die sind ja auch unverfälscht. Dagegen sind meine Google+ Bilder die Aufmerksamkeitsheischer schlechthin.

Ein bisschen stolz war ich am Abend ja schon. Immerhin habe ich es im letzten Urlaub 2010 in fünf Wochen auf weit über 7000 Bilder und Videos gebracht. Herr Bäumel hat immerhin 30000. Aber ich kenne die Schwierigkeiten dahinter. Nicht jeden Tag kommt genug vor die Linse um so einen hohen Schnitt zu halten. Und nach einiger Zeit stellt sich oft auch eine gewisse Fotografiermüdigkeit ein. Nur durch harte Selbstdisziplin kann man dann den Schnitt noch erhalten.

Auch wenn das obige jetzt irgendwie negativ klingt, das war nicht der Eindruck nach dem Abend. Es war ein spannender, unterhaltsamer und interessanter Abend. Bilderabende sind eine hervorragende Möglichkeit fremde Länder zu entdecken ohne selbst dort gewesen sein zu müssen. Schön das es Menschen gibt die ihre persönlichen Erfahrungen auf diese Art mit einem teilen. Danke hierfür!

Bleiben wir also kritisch und interessiert.

Hooray! Love! Future!
SMD

Musik?
Heute mal passend zum Thema ;-)
Man suche im Internet nach GEMA-freier Musik.
Und findet zum Beispiel Seiten wie:
AudioAgency

Dienstag, 27. Januar 2015

Es werde Licht

Einfach mal ein paar Kerzen anzünden und dann auf den Auslöser.
Zwei davon fand ich dann irgendwie gelungen. Daher wollte ich sie euch nicht vorenthalten.



Hooray! Love! Future!
SMD

Samstag, 17. Januar 2015

billiger auslösen

Amazon hat mich nun darauf aufmerksam gemacht, das es den Canon RC-6 IR Fernauslöser vom Chinesen um die Ecke auch in billig gibt.

Für 2,32 Euro inklusive Versand ist das schon ein verlockendes Angebot.
Ich glaube ich werde hier sicherheitshalber mal zuschlagen.

Hooray! Love! Future!
SMD

Dienstag, 13. Januar 2015

Fern am Auslöser

Kaum habe ich eine Canon 700D denke ich über Alternativen zu meinem alten Drahtauslöser nach.
Klar, das erste was einen in den Sinn kommt ist der Original Canon Fernauslöser RC-6.
Funktioniert mit Sicherheit, keine Frage. Aber ich bin da geizig und habe ein Samsung Galaxy S5 mit Infrarot. Nach knietiefer Suche im Internet bin ich auf folgende App gestoßen:
DSLR-Remote
Runtergeladen - Canon eigestellt - ausprobiert - geht nicht.
Ah - umstellen an der Kamera vergessen!
(Knopf Betriebsart: Einzelbild/Reihenaufnahme/Selbstauslöser/Fernauslöser)
Zweiter Test - tut was es soll. Beim Druck auf die Bildschirmtaste wird der Auslöser ausgelöst.
Schön!

Leider bin ich bei der ganzen Sucherei noch auf eine Menge anderer Dinge gestoßen. Apps die über USB-Kabel funktionieren zum Beispiel.
Helicon Remote kann zum Beispiel auch GPS.
Remote Release soll auch auslösen.
DSLR Controller (BETA) kostet halt schon wieder Geld.

Dann gibt es die Sorte App die einen Bluetooth Empfänger benötigt:
DSLR Remote Module
DSLR Remote Controller
Das sieht auch richtig interessant aus. Allerdings habe ich grade keinen Arduino zur Hand.
Aber es gibt so etwas auch fertig zu kaufen. Von Satechi.

Richtig gut sieht DSLR Dashboard aus. Damit kann man so richtig viel machen. Das muss ich mir auf jeden Fall unbedingt noch einmal ganz genau ansehen.

Blass sieht dagegen die Original Canon App EOS Remote aus. Die kann sich nur mit den DSLRs mit eingebautem WLAN unterhalten. Gar nicht schön.

Dazu gibt es auch noch einige interessante Artikel im Internet. Ich habe hier mal drei herausgegriffen:
Traumflieger
Android-User
Balticblog

Natürlich gibt es auch noch von Sony die Lens Style Kameras. Die kommen von der anderen Richtung. Mit der obigen Version scheint man insgesamt flexibler zu sein, vor allem mit der Arduino bzw. Satechi Lösung.

Sieht wohl so aus als ob da noch eine Menge runterladen, testen und vielleicht auch nachbauen oder bestellen vor mir liegt. Auf jeden Fall finde ich das Thema seeeeeeehhhhhr interessant.

Sollte da draußen schon jemand Erfahrungen damit haben und mich teilhaben lassen wollen dann bitte melden. Bisher kannte ich nur die Bastler die DSLRs auf vollautomatischen Betrieb umrüsten. Wobei die dabei entstehenden Webcams schon auch nicht von schlechten Eltern sind.

Hooray! Love! Future!
SMD

Sonntag, 7. Dezember 2014

erste Erfahrungen

Ich hatte es ja hier schon angedroht:
sich mal wieder ein Bild machen

Messebesuch in der Region. Tatsächlich war ich dann dort. Natürlich musste meine neue Errungenschaft gleich mal mit raus. Zwar noch nix gelesen und überprüft, aber Canon ist Canon und kann sich gar nicht so krass unterscheiden. Hauptsache ein paar Bilder knipsen zum testen und ausprobieren.

Und auf der Messe habe ich dann meinen Liebling auch wiedergesehen. Das Tamron 16-300mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD MACRO. Habe ich ja auch schon hier erwähnt:
Familienzuwachs
Messepreis etwa 550 Euro. Das war schon reizvoll. Schwierig da nein zu sagen. Aber ich blieb stark. Denn 560 Euro sind auch über eBay schon drin.

Nun noch ein kurzer Überblick und ein paar Eindrücke von den Weidener Fototagen.
Der von mir zum mitfahren überredete Bekannte nutzte gleich mal das angebotene kostenlose Reinigungsangebot:

Die Wartezeit überbrückte ich für mich dank einer Spiegelfolienrückwand mit Spielereien:

Es gab auch einen Flohmarkt und eine Resterampe mit Artikeln die nicht mehr ganz in Ordnung waren:

Für mich war dies Gelegenheit mir eine leicht defekte nagelneue Kalahari Kapako K-35 Fototasche in Khaki zuzulegen. Über den Preis konnte ich wirklich nicht meckern.

Es gibt da auch ein Erdhörnchen dazu. Das habe ich mir aber nicht geleistet:

Auch auf den Ständen gab es einiges zu entdecken:







Es gab auch ein völlig neues und umweltfreundliches Modell:

Die spärliche Deko war zumindest farbenfroh:

Zum Mittagsmahl begaben wir uns in die Innenstadt:

Auf dem Rückweg besuchten wir noch einen großen Europäischen Elektronikversender. Dort auf dem Parkplatz fand ich ein recht farbenfrohes Bild mit interessantem Aufkleber in der Frontscheibe:

Und in der dortigen Resterampe fand ich noch ein vielleicht lustiges Bild auf einem Aktenvernichter. Mich erinnerte die links abgebildete Damen an den Moment wenn die Steuerfahndung das Büro betritt. Passte aber nicht, da der Aktenvernichter für DIN A 4 mit Einzug ist. Man kann also alles auf einmal reinlegen und der Vernichter holte es sich einzeln. Ließe sich wohl auch super mit dem Auswurf von einem Kopierer verbinden:

War noch was?
Ach ja, es gab da noch die Möglichkeit für ein (fast) professionelles Fotoshooting:




Ja - OK - auch ich habe mich in die unmittelbare Nähe gewagt. Eine der Bedingungen war übrigens das man keinen Blitz verwendet. Die andere war der beengte Platz und die Menge an grauhaarigen männlichen Fotografen:



Zum Abschluss noch ein paar ruhigere Eindrücke:


Genug von einem Tag.

Hooray! Love! Future!
SMD