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Newsealand - Southern-Afrika - Southern-Africa
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Donnerstag, 19. Oktober 2017

Wandern durch die Welt!

Ich hab hier noch was nachzutragen.

Am Samstag ging es wieder los.
Die den Winter hervorragend unterbrechende Multimediaabendereihe von Hin und Weg ging wieder los. Natürlich wieder im Musikomm, dem Amberger Kulturwerk.

Vorher gab es - inzwischen kann man sagen traditionell - einen Besuch beim Italiener.
Im Vortragsraum waren diesmal für Besitzer der Abokarten gleich mal gute Plätze reserviert.
Ich hatte das wohl das letzte Mal vorgeschlagen. Man muss sagen ich habe gute Ideen.

Diesmal gab es "Der Weltenwanderer". Gregor Sieböck, der Vortragende, kommt aus Österreich und hatte sich in jungen Jahren dann doch entschlossen kein gewöhnliches Leben zu gehen. Er ging dann mal um die Welt.Da muss ich schon sagen Respekt!

Vor allem, wenn er erzählt das er alleine auf der königlichen Inkastraße unterwegs war, das lässt einen schon vor Ehrfurcht erschaudern. Ich schaff es ja pro Jahr vielleicht einmal meine große Wanderung in den Nachbarort und zurück zu machen. Das sind je nach Route vielleicht 30 Kilometer. Und dann fühl ich mich schon wie ein König. Und wenn er dann erzählt das man manchmal tagelang niemand anderen trifft, da muss man sich schon gut im Gleichgewicht haben, um so etwas zu machen.


Natürlich bleibt da was zurück. Solche Leute gelten gemeinhin bei den normalen Bürgern als Spinner. Aber ich denke schon das außergewöhnliche Erfahrungen und Erlebnisse den Menschen prägen. Und so ist er manchmal ein wenig eigen in seiner Ausdrucksweise, aber das macht ihn sympatisch und ehrlich. Man gewöhnt sich schnell an Herrn Sieböck. Ihm gefiel es bei uns in der Oberpfalz offensichtlich auch, wies er doch darauf hin das er das eine oder andere nun doch noch erzählen wolle und wir einfach Verständnis dafür haben sollten, dass es etwas länger dauert. Ich glaube sagen zu können das wohl niemand der Anwesenden etwas dagegen hatte. Langweilig wurde es eigentlich nie.

Am Ende hat er dann auch noch sein Buch verkauft und signiert. Ausnahmsweise hab ich diesmal sogar eines mitgenommen, wobei ich normalerweise so etwas eher ungern mache. Ein weiteres Buch hatte er denjenigen empfohlen, die auf der Suche seines Geheimnisses der relativ robusten Gesundheit waren. "Der Mensch im Gleichgewicht" soll hier die Ursachen finden und nicht die Symptome bekämpfen. Wen es interessiert, der kann mir ja mal ein Feedback zukommen lassen.


Ich glaube ja eher gehen ist uns angeboren. Und wenn man es mal wieder gelernt hat dann stellt sich der Körper darauf ein. Vermutlich hält einen die dann für einen Dauergeher notwendige Lebensweise gesund. Zu Fuß in Südamerika sitzt man abends wohl eher selten mit Bier und Chips vor dem Fernseher.

Ich bin ja schon gespannt welche Bereicherung für unsere Gegend als nächstes im Musikomm vorgetragen wird. 11. November 2017 - Neuseeland.
Moment, da war ich doch auch schon!
Wird bestimmt trotzdem interessant.
Hin und Weg kann man aber auch eigentlich blind weiterempfehlen.

Hooray! Love! Future!
SMD

Dienstag, 3. Oktober 2017

mother! - Eine Rezension

Es ist Herbst.
Zeit für Kino.
Ich durfte mother! erleben.
Für diejenigen die die Story interessiert, sie findet sich in der Wikipedia. Ich spare mir die Mühe sie hier noch einmal neu abzutippen. Es lohnt sich auch nicht wirklich.
Denn die Geschichte bringt uns bei diesem Film nicht weiter.

Angekündigt als anspruchsvoller Psychothriller konnte man weder den Thriller noch den Anspruch erkennen. Auf die Psyche wird er wohl einigen gegangen sein. Denn der überwiegende Teil der Kinobesucher hat sich an diesem Abend gefragt warum er denn immerhin knapp 10 Euro für so einen Müll ausgegeben hat.
Florian Silbereisen tötet das Gehirn direkter und billiger.
Noch nie hab ich einen Kinosaal sich so schnell und schweigsam leeren sehen, wie nach diesem Film.

Der angeblich fesselnde Thriller über Liebe, Hingabe und Aufopferung dümpelt vor allem die gefühlten ersten 14 ½ Stunden mehr als langweilig dahin. Leider nutzt auch niemand die Chance, hier eine Handlung aufzubauen. Durch immer wieder völlig unvorhersehbare Zeit und Handlungssprünge fragt man sich wo man eigentlich ist. Da der gesamte Film aber in genau einem Haus spielt ist zumindest diese Frage keine große Herausforderung.
Wenn ich diesen Film jemals als optischen Datenträger erhalten würde käme er gleich unterhalb meines Spitzenreiters Naked Lunch.
Rotten Tomatoes denkt hier bei der Bewertung ähnlich.

Für Menschen die diesen Film leider ansehen mussten und sich fragen wie man so viel verschwendete Lebenszeit wieder hereinholen kann, sei wenigstens eine kurze küchenpsychologische Betrachtung umrissen:
Wie man aus dem Titel ableiten kann geht es womöglich und wahrscheinlich um eine Mutter. Verschiedene Szenen lassen uns der Vermutung anheim fallen, es handelt sich um eine Reflektion eines bereits geschehenen Lebens in einem abgebrannten Haus. Ein durchsichtiger Stein dient hier als Katalysator der Reflektion. Der Zuschauer, der die ersten vermutlich 60 Minuten wach überlebt, muss sich den Ängsten und Einbildungen, einer in völliger Abgeschiedenheit werdenden Mutter hingeben. Im anzunehmenden Medikamentenrausch erfahren wir Kontrollverlust, Zerstörung, ausgeraubt werden bis hin zur Gewaltanwendung und Krieg. Der geneigte (also müde) Zuschauer sollte sich nicht auf den Versuch versteifen, die gezeigten Bilder als eine sinnvolle Handlung zu verstehen, dieser Versuch muss misslingen. Wenn man sich jedoch von dem vermeintlichen Thriller, der zu keiner Minute fesseln kann oder wirkliche Angst erzeugt, lösen kann, entdeckt man in dem losen Aufeinanderprasseln völlig wirrer und an sich belangloser Szenen auch einige, die bei - zugegeben manchmal derben Humor - zu einem Schmunzeln bzw. zu versteckten heiterem Lachen führen.
Insgesamt sieht man in dem zusammengeschwurbelten Werk wieder einmal den billigen Versuch uns dünn gesäte und schlechte Sexszenen und rohe Gewalt als Kunst zu verkaufen.
Wer es darauf anlegt ist mit SAW oder Hostel auf jeden Fall besser bedient.
Der beste Platz im Saal dürfte ganz vorne sein. Mit Blick auf die völlig verstörten und entgeisterten Zuschauer. Sparen wir uns den Blick auf die Leinwand, dort gibt es nichts interessantes zu sehen.

Wo bekomme ich nun mein Geld und meine Zeit wieder zurück?

Ach ja,
die IMDB. Sie schwurbelt uns die nackte Wahrheit über diesen Film unter.
Es geht um Mutter Natur - Erde - GOTT - Kain und Abel.
Sicher! Kann man so sehen. Stimmt auch. Wie alles andere.
Trinken wir ein paar Gläser Rotwein, kucken den Film noch einmal, und wir erkennen wahrscheinlich die Lottozahlen für die nächsten 40 Jahre.

Natürlich möchte ich auch den Spiegel und die Zeit noch erwähnen.

Hooray! Love! Future!
SMD

PS: Es gibt Ausrufezeichen die der Warnung dienen!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Filmtipp

Ich mag ja Neuseeland.
Und ich mag auch Tele5.

Neuseeland macht gute Filme. So wie Whale Rider.
Aber auch Filme wie Black Sheep.

Und Tele5 hat mir jetzt ein ganz besonderes Filetstück in den Fernseher geschwemmt.
Fresh Meat!

Ein bestimmt ungewöhnlicher Film, durchaus mit erfrischender Handlung.

Ist bei Tele5 noch im Re-Play.

"We're not Maori cannibals, we're just cannibals who happen to be Maori."

Bleibt hungrig!

Hooray! Love! Future!
SMD

Sonntag, 30. April 2017

Luft und Latex

Kultur und Kunst in Amberg. Mitten in der Stadt, im Luftmuseum. Natürlich musste man sich das ansehen.


Die erste Ausstellung ist von Sasha Frolova aus Moskau und nennt sich Inflandia:


Während wir auf die Künstlerin warten gibt uns der Hausherr und Gründer der Location, Wilhelm Koch, die aktuellen Zeiten wann es losgeht:


Es geht los mit Musik und Aquaaerobika:


Die Künstlerin Sasha Frolova singt in ihrem Lieblingswerkstoff:




Wie man sieht waren doch einige Besucher zur Eröffnung gekommen:



Gesang und Musik sind vorbei, die Ausstellung ist eröffnet:




Schlag auf Schlag geht es zur zweiten Eröffnung an diesem Abend, Charlotte Vögele aus Freising mit "Aus Daphnes Kleiderkammer":



Künstler unter sich, links Charlotte Vögele, rechts Wilhelm Koch:



Sasha Frolova posiert mit Fans für ein Foto:


Vor der Kneipe gegenüber war auch einiges los. Es ging mit Musik und Licht in die Nacht:


Ich hab mich auch an ein paar Videos versucht, wer es nicht lassen kann darf sie sich hier ansehen:









Ja, das war es dann schon wieder. Bis zum nächsten Mal.

Hooray! Love! Future!
SMD

PS: Wen es interessiert, da war auch was auf ARTE: https://www.youtube.com/watch?v=eQQ02wfH3T8

Samstag, 10. September 2016

Luftnacht 2016

Gestern war ja in der Nachbarstadt Luftnacht 2016 und Stadtgrabenfest.
Natürlich muss ich da hin.
Und ich hab auch ein paar Bilder mitgebracht.
Die möchte ich euch natürlich nicht alle vorenthalten, also gibt es ein paar hier im Blog.
Viel Spaß beim ankucken:











































Hooray! Love! Future!
SMD