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Montag, 16. Januar 2017

Negativ!

Schon seit langem (wahrscheinlich Anfang 2016) plagt mich der Gedanke, meine alten analogen Bilder noch einmal zu digitalisieren. Vom Pearl-Versand liegt auch schon länger ein Somikon DSLR-Objektiv-Aufsatz zum Digitalisieren von Dias/Negativen bei mir herum. Dessen Qualität hatte mich nie überzeugen können.

Irgendwann reifte, dank neuem Interessengebiet Makrofotografie, der Gedanke einer halbwegs verlässlichen Fotografiermethode heran. Günstig aus möglichst bestehenden Materialien sollte sie sein. Eine hohe und gleichbleibende Qualität war natürlich auch gewünscht.

Experimente mit der Canon 700D offenbarten mir das eigentliche Problem. Ich wollte möglichst eine Full-Frame-Aufnahme mit guter Auflösung. Das Objektiv Canon EFS 55-250 brachte am Meike Retroadapter gelinde gesagt grottige Ergebnisse. Offensichtlich hat dieses Objektiv keine allzu gute Auflösung. Ich konzentrierte mich dann mehr auf das Kit-Objektiv EFS 18-55. Die Ergebnisse waren eindeutig vielversprechender.

Nun ging es den Somikon an den Kragen. Die Streuscheibe für den Lichteinfall konnte niemanden überzeugen. Sie sorgt eher für ein fleckiges Ergebnis. Außerdem gibt es dann immer das Problem eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung zu erreichen. Also flugs die Scheibe ausgebaut. Doch woher das Licht nehmen? Verschiedene Versuche mit unterschiedlichsten Lichtquellen stimmten mich nicht zufrieden. Doch die Ideenbox war noch nicht leer, Mein Samsung S5 dient mir ja schon länger als Remote-Anzeige und Auslöser für die Canon. Mein alter Leuchttisch war auch schon abgelöst durch die App DiapScope.

Da mir das S5 dann doch zu Schade für Dauerbeleuchtung war nahm ich mein altes S3. Voilà - es werde Licht - ganz gleichmäßig.

Zum Experimentieren mussten dann noch günstige Zwischenringe für Makrofotografie her. Mit Filtern und dem Retroadapter war ich zu schwach aufgestellt. Die Wahl fiel auf Andoer Marko-Zwischenringe 31, 21 und 13 mm. Viele Versuche später war die für mich ideale Kombination gefunden. Der 31 mm Zwischenring trägt das EFS 18-55. Danach folgt ein Zwischenring 58 auf 52 mm. Notwendig um auf das Somikon zu kommen. Dieses hat noch den kleinen Ring und die Markolinse minderer Güte verloren. Eigentlich ist es nur noch ein Plastikhalter für die Dias oder Negativstreifen.

Die Glücksgefühle wurde mehr. Die ersten Testbilder waren vielversprechend. Doch der Negativstreifen hing mal nach links oder nach rechts. Die Bilder waren nicht optimal. Das Handy musste auch irgendwie besser angebaut werden. Loses Auflegen ist nicht gut genug.

Es ging zur Plünderung im örtlichen Männersupermarkt (Baumarkt). Aluleisten helfen immer. Zur Schonung der Negative dazu noch eine Kunststoffleiste. Alles zugeschnitten und die Kanten geschliffen ging es ans zusammenkleben. An den Somikon wollte ich es nicht festkleben, hier benutze ich farblose TPE-Ringe. Wer die nicht hat kann ja normale Gummiringe nehmen.

Die Konstruktion funktioniert. Das Handy am besten gleich an Dauerstrom nehmen und die Anzeigedauer auf das Maximum erhöhen (10 Minuten beim S3).
Natürlich bei maximaler Beleuchtung. Am besten ohne Bildschirmsperre betreiben. Beim Befestigen darauf achten das der Einschaltknopf oben liegt. Die Canon stelle ich auf Programm P. Ich lasse sie automatisch Scharfstellen, stelle aber am Objektiv die Bildstabilisierung aus. Im Makroprogramm will die Kamera manchmal blitzen. Nur auf P lässt sich dies zuverlässig verhindern. Die Belichtung überlasse ich der Kamera, längere Belichtungszeiten erhöhen nicht die Qualität, sondern lassen das OLED-Muster des Handys durchscheinen. Bei schlechten Bildern oder Bilder ohne Details muss man auf manuelles Scharfstellen zurückgreifen. Das schafft die Kamera nicht immer. Ansonsten geht das abfotografieren recht fix. Die ersten Ergebnisse lassen auf 20 Minuten für einen 36er erwarten. Das ist fix.

Zum Einlegen und vorherigen Reinigen vom Staub benutze ich Foto-Mikrofaser-Handschuhe in weiß. Einfach schnell mal zwischen den Fingern durchziehen. Wenn die Handschuhe dreckig sind einfach mal waschen. Zu vorsichtig mit den Negativen umgehen lohnt nicht, die alten Canon waren da oft auch nicht so  pingelig. Vor allem mit Sand in Afrika. Am besten die lesbare, glatte Seite zur Kamera hin einlegen.

Da die ganze Konstruktion leider durch das Gewicht des Handy nach vorn hängt, lohnt es sich es irgendwo aufliegen zu lassen. Mit der Kamera auf dem Stativ kann man die ideale Höhe zum Abfotografieren einstellen. Schließlich will ich ja das Maximum an Bildinformationen. Wer will und hat kann mit einem Fernauslöser noch Störungen minimieren.

Hier nun ein paar wenige Bilder der Konstruktion:

Wie man sieht nutze ich hier das Display zur Anzeige und zum Scharf stellen.

Seitliche Ansicht auf die Leistenkonstruktion für den Negativstreifen.

Das Makrorohr ;-)

Die Reste vom Andoer Dreier-Set

Die Reste vom Somikon. Kleiner Ring, schlechte Linse, Objektivdeckel.
Die Streuscheibe finde ich nicht mehr.

Wer es nachbauen will, den Somikon gibt es hin und wieder als Rückläufer oder refurbished. 40 Euro kostet er neu. Der Zwischenring von 58 auf 52 mm ist für 7 Euro oder weniger zu bekommen. Für das Makro-Dreier-Set habe ich 15 Euro investiert. Für drei verschiedene Leisten habe ich pro Stück nicht mehr als 2 Euro hingelegt. Handy, Kamera und Objektiv sollte man schon haben. Und die Gummiringe werden wohl auch nicht das Problem sein. Die App ist gratis und ein Stativ ist schon Luxus für den Aufbau.

Nach dem Fotografieren richte ich die Bilder mit FíxFoto gerade. Mehr nicht. Kein Zuschnitt oder so. Die gerichteten Bilder lese ich in VueScan ein. Hier kann man das verwendete Filmmaterial einstellen. Dies bringt die alte Farbe zurück. In VueScan auf den gewünschten Bildausschnitt zugeschnitten erhält man ein recht ordentliches Ergebnis.


Hier noch zwei Bilder zum Vergleich:
Die alte Version: Ein altes Urlaubsfoto aus Südafrika 1996. Damals mit einem SCSI-Diascanner von Minolta (Scan Speed) eingescannt. Mit den Farben war ich nie zufrieden.


Die neue Variante: Abfotografiert mit einem Handy als Hintergrundbeleuchtung. Eingelesen über die Software VueScan.


Viel Spaß beim Fotografieren!

Hooray! Love! Future!
SMD

Sonntag, 30. Oktober 2016

weit weit weg - und doch so nah!

Gestern war ja Samstag.
So Ende Oktober Samstag.

Zeit für den Beginn einer Vortragsreihe in meiner Gegend.
Hin und Weg - http://www.abseitsreisen.de/blog/hin-und-weg/

Gestern ging es also nach Kuba - mit Bruno.
Bruno Maul

Vorher gab es noch lekker Kaffee.
Nach dem Kaffee gab es noch lekker Pizza.
Vor dem Vortrag gab es noch einen Grappa.
Vor dem Grappa gab es noch lekker Tiramisu.
Zwischen dem Vortrag gab es für mich nur Spezi, kein Cuba libre oder White Russian.

Zum Vortrag selbst:
Kuba ist für mich wohl derzeit nicht wirklich ein Reiseland. Ist wohl eher für Rastafaris oder Lonely Planet Typen. Da pass ich nicht so ganz rein. Kuba hat halt durch das jahrelange Embargo und den Sozialismus eher keine touristische Infrastrukur. Aber das kommt. Noch hab ich ja Zeit.
Menschen die gerne alte unsanierte Häuser und bis zum Exzess reparierte Dinge sehen wollen fühlen sich in Kuba wohl. Es ist in erster Linie ein eigentlich armes Land.
Das ist nicht so wirklich mein Urlaubsziel. Aber dafür sind solche Multimediaabende ja gut.

Bruno ist ein Vollblutfotograf. Er mag Menschen. Nah und im Portrait. Ich mag Menschen nicht (fotografieren). Daher war die Hälfte der Bilder für mich überflüssig. Nette Tiere oder Kinderaugen sind eher für die anderen Zuseher. Was mich zusätzlich noch einholte ist die moderne Art zu fotografieren. HDR ist auch nicht so mein Ding. Ich bin da eher ein Klassiker. HDR ist mir zu kalt, zu unwirklich. Vielleicht überscharf. Ich mag die Bilder eigentlich nicht. Bildausschnitte und Fokuspunkte hätte ich mir oft anders gewünscht, aber das ist halt immer so eine Sache. Was der eine liebt, hasst der andere.

Insgesamt war es jedoch trotz dem vielleicht oben eher abschreckenden Text ein doch unterhaltsamer und interessanter Abend. Die Musikuntermalung passte perfekt.

Orishas - Represent Cuba

<Update>
da das Lied im Soundtrack von Antikiller und Dirty Dancing 2 vorkommt, hier noch ein Videolink:
http://www.dailymotion.com/video/x169nb_dirty-dancing-2-represent-cuba_music
</Update>

<Update2>
Ich hab mich im Schnelldurchlauf mal durch die Orishas gehört und möchte dann doch noch zwei Lieder hier anmerken. Beide wegen der Musik, das zweite aber auch wegen dem Video:
</Update2>

Hooray! Love! Future!
SMD

Dienstag, 12. Juli 2016

Sightsaw

Manche Dinge fallen einem erst sehr spät auf. Dazu gehört auch das obige Wort.

Für mich - ungewöhnlich!

Aber völlig in Ordnung.
Andere Sprachen bergen doch immer wieder Überraschungen.

Wen es interessiert:
http://www.merriam-webster.com/dictionary/sightsee

Und Sightsee ist mir doch tatsächlich schon mindestens einmal begegnet:


Hooray! Love! Future!
SMD

Mittwoch, 24. Februar 2016

Ankommen Teil 2 und 3

Das Ende ist nahe!



Doch dies ist nur eine Truck-Zugmaschine die von einem anderen Truck abgeschleppt wird.
Ich bin auf dem Weg nach Houston.

Unterwegs gab es noch einmal Fast Food: Modell Goldene Schwalbe. Dieser war jedoch nicht zu empfehlen. Chaotisch und schlecht ausgestattet.

Unterwegs bekommt der Veloster irgendwie etwas in den falschen Hals. Das Auto klingt nicht mehr rund. Ich entschließe mich den nächsten Parkplatz anzusteuern. Eine zehn minütige Pause und eine erfolglose Suche später starte ich den Motor wieder und alles klingt wie immer. Vermutlich war es auch dem Hyundai zu warm geworden.

Als ich endlich Houston erreiche bin ich genötigt zu kucken ob es sich auch hier rechts herum dreht. Also steuere ich das nächstgelegene Einkaufszentrum an. Auf dem Rückweg zu Auto spricht mich dann doch gleich ein Mädel an. Hautreinigungscreme für nur etwa hundert Dollar. Ich soll das doch nur mal an der Hand ausprobieren. Ich sage zu, bei meiner sehr speziellen Haut hat sie damit eh keine Chance. Dann wollte sie unbedingt Seife loswerden. Alternativ dazu hätte ich auch völlig überteuerte Gesichtscreme in mein Eigentum überführen können. Ich hatte meinen Spaß und erklärte ihr zum Schluss das ich kurz vor meinem Heimflug bin und leider kein Platz mehr im Koffer ist. Da sie nicht aufgibt und ein Mitbringsel für my girl friend anbringen will muss ich ihr noch erklären das der Platz an meiner Seite seit Jahrzehnten leer ist. Sie wundert sich das dies bei so einem handsome man so ist. Mir gehen die Erklärungen aus, ich verabschiede mich weil ich weiter muss. Sally verpasst mir noch ihre Visitenkarte, das war ihr dann doch noch wichtig. Hartnäckig die kleine.

Es ging dann quer durch Houston durch den Feierabendverkehr. Um halb fünf erreiche ich mein letztes Hotel für diesen Urlaub. Da sonst nichts mehr ansteht erkunde ich gleich die Gegend für den nächsten Abend. Es ist dann gar nichts mehr zu tun, ich fahre eher planlos durch die Stadt. An diesem Abend eine garantiert echte Nachtfahrt. Ich entere noch einen McDonalds und stoße dort auf eine sehr hübsche, große und schlanke Schwarze hinter der Theke. Nett war sie übrigens auch noch. Irgendwie war sie mir auf Anhieb sympathisch. Dann doch eher unüblich verabschiedet sie mich beim Gehen auch noch mit einem freundlichen good night. Sehr sehr schön.

Eine echte Nachtfahrt ist dann doch noch mal etwas anderes. Dank der Baustellen ist es schon schwer die Spur zu finden und zu halten. Viele Menschen, oft auch andersfarbig, wahrscheinlich oft auch nicht die besser Gestellten der Gesellschaft, sind vermehrt unterwegs und kümmern sich wenig um den Verkehr. Auch die Beleuchtung ist nicht immer die beste. Das Radio beglückt mich mit Bob Marley und Concrete Jungle. Passend zu den Häuserschluchten in der Downtown. Als es wieder läuft gibt es More von den Sisters of Mercy. Alles sehr stimmig zu meiner Stimmung und den Gegebenheiten. Ich finde das immer wieder sehr schön und irgendwie auch lustig. Das strenge Alphabet hat das Handy mit dem Radio aber dann doch nicht durchgehalten. Dank der Hitze der letzten Tage hatten Handy und Navi immer wieder Probleme, vor allem wenn nicht dauernd die Klimaanlage aktiv war.

Gegen zehn Uhr war ich dann wieder im Hotel.
Irgendwie bin ich froh das es zu Ende geht mit dem Urlaub.

Mein vorletzter Morgen in Amerika!
Es ist warm. Ich habe keine großen Ambitionen mehr. Ziellos fahre ich durch Houston, stöbere durch Einkaufszentren und versuche der Hitze aus dem Weg zu gehen. Ansonsten habe ich den Stau genossen. Ich bereite meine Abreise vor, kümmere mich um Flugvorbereitungen und Autorückgabe. Der Veloster klingt müde und unrund. Wahrscheinlich gut das er bald in pflegende Hände kommt.

18:00 Uhr! Ich treffe mich mit einer Bekannten und verbringe zusammen mit zwei ihrer Arbeitskollegen einen echt schönen Abend. Vietnamesisch essen und eine Saftbar. Mit der Saftbarbesitzerin haben wir und auch noch gut unterhalten. Nach einem seeehr langen, aber wirklich schönen Abend falle ich um halb zwei todmüde ins Hotelbett.

Der letzte Tag ist angebrochen. Ich verbringe den Morgen gemütlich mit Frühstück und Koffer packen. Um dreiviertel Elf habe ich dann mein Hotelzimmer endgültig verlassen und bin ein letztes Mal tanken gefahren. Von dort aus ging es gleich weiter zum Autoverleiher am Flughafen. Es ist noch viel Zeit, der Flug geht erst um 15:00 Uhr. Um die Wartezeit zu verkürzen gibt es noch ein Essen bei der Houston Burger Company am Flughafen.

Mit fünfzehn Minuten starten wir nach Amsterdam. Zwei der Stewardessen kamen mir bekannt vor. Ich kann nur vermuten das ich mit denen schon mal in Richtung Südafrika unterwegs war. Der blonden lerne ich wie ich meinen Kaffee trinke: two sugar, two milk. Sie konnte es schon beim zweiten Kaffee. Sehr sehr schön.

Natürlich sind wir mit Verspätung in Amsterdam angekommen. Die Weiterreise in die Heimat mit dem City Hopper war aber pünktlich und relativ ereignislos. Den von mir ursprünglich reservierten Platz durfte ich nicht einnehmen, ich wurde umgesetzt. Warum wurde mir nicht klar, aber eigentlich war es auch egal.

Amsterdam Airport

Gegen elf Uhr vormittags war ich dann wieder in der Heimat. Es war schön, aber irgendwie bin ich auch froh wieder zuhause zu sein.

Insgesamt waren es 5081 Meilen mit dem Veloster, das sind 8177 Kilometer. Aber das hatte ich ja am Anfang schon erwähnt. Meine 29 Urlaubstage Amerika und Kanada sind nun vorbei. Eigentlich gab es bis auf das Hotel in Billings keine größeren Probleme. Ein gelungener Urlaub.

Hooray! Love! Future!
SMD

PS:
Musik:

Freitag, 19. Februar 2016

San Antonio

Ich verlasse Austin. Das nette Mädel ist wieder an der Rezeption. Als morgendliche Begrüßung höre ich: So you leaving me? Ich glaube ich vermisse sie jetzt schon.

Ich starte meinen Weg bei 28 Grad. Bis Mittag werden es dann wieder 40 Grad sein. Der Weg ist nicht so weit. Doch auch hier im Motel ist Check-In erst ab 15:00 Uhr. Das scheint generell so üblich.

Den Nachmittag habe ich mir noch die Mission Conception angeschaut:






Der Tag ist noch jung, es geht zur Mission San Jose:










Da sie Mission National Historical Parks sind gehören sie zur Verwaltung der National Park Service. Kurz gesagt heißt das, das sie um 17:00 Uhr schließen.

Es geht zum vielbeachteten Riverwalk in der Downtown:







Ein neuer Tag - ein neues Glück. Ich entschließe mich die verbleibenden zwei Mission zu besuchen. Zuerst also zur Mission San Juan:



Die Mission als Vogelhäuschen

Ich fotografiere voller Stolz und auf einmal piekt es am rechten Knie. Und noch weitere am Rist. Erst jetzt bemerkte ich das ich wohl mitten in einem Ameisennest stand. Erst auf der Weiterfahrt im Auto habe ich dann die letzten Soldaten entdeckt und vernichtet.






Bevor es zur letzten Mission geht, vorher noch ein kleiner Exkurs zum Espada Aqueduct. 1731 zur Wasserversorgung der Mönche von diesen gebaut.



Nun also noch die Mission Espada:




San Antonio war schön, doch ich muss an diesem Tag noch Houston erreichen. Schließlich ist dies eines der Hotels die ich schon zuhause gebucht hatte.

Hooray! Love! Future!
SMD

Dienstag, 16. Februar 2016

Austin

Nun habe ich also schon Austin erreicht. Das Mädel am Empfang im Motel war echt nett. Bei einer netten Unterhaltung gab es ein paar Unverständlichkeiten. Beispielsweise mal wieder die Temperatur. Ich bin halt voll auf Celsius, die Amerikaner sind aber halt Fahrenheit. Sie hat aber recht schnell mitgekriegt das ich auf dem Weg hierher nicht 30 Grad Fahrenheit hatte. Schlau wie sie war hat sie es gleich in Ihrem Computer umrechnen lassen. Mit 105 Grad Fahrenheit war sie viel mehr zufrieden. Das Zimmer ist echt in Ordnung, der Preis auch. Ich sehe den Pool, bin aber nicht jemand der so was braucht. Die Klimananlage ist auch hier wieder das gute Modell, das scheint hier im Süden der Standard zu sein. Komisch ist nur die Matratze. Die ist hier in Plastik verpackt. Also nicht, nicht ausgepackt, sondern in einen extra Matratzenschoner aus Plastik. Na ja, wenns sein soll.

Den ersten Tag erkunde ich Austin, stehe ein bisschen im Stau, aber irgendwie nix besonderes. Aber immerhin mache ich die 6900 Kilometer voll, das sind 4288 Meilen.

Beim morgendlichen Duschen hat mich eine dunkelbraune Grille besucht. Da sie mich nicht mehr verlassen wollte, habe ich ihr den Ort gezeigt, wo es sich rechts herum dreht. Über Frühstück im Motel in Amerika verliere ich auch hier keine Worte mehr.

Offensichtlich gefällt dem Veloster und dem Navi auch heute die Hitze nicht. Trotz allem geht es erst einmal zum Mayfield Park:













Sehr schön, aber in der Hitze nicht so wirklich zu genießen. Man versucht dort, die in der Gegend ursprüngliche Vegetation wieder herzustellen.


Noch habe ich Reserven und besuche den in der Nähe liegenden Mount Bonnell. Auch in Austin gibt es verrückte Sportler. Beispielsweise diejenigen die Treppen hoch- und runterrennen. Und das in der Hitze!








Von Mount Bonnell hat man einen herrlichen Rundblick auf Austin.

Es ist warm. Ich verspüre Hunger und Durst. Ich finde einen What-a-Burger. Da ich den noch nicht kenne wird heute dieser ausprobiert. Innen ist die Klimaanlage auf Arktis. Eventuell aber auch auf Antarktis. Den Unterschied erkenne ich grade gar nicht. Das Getränk - eiskalt! Zum Glück hatte ich noch Eiswürfel reingetan. Beim Bestellen habe ich mich für den Triple Beef Burger entschieden. Die Dame an der Kasse hat mich gefragt ob ich Käse will. Ich beantworte die Frage mit Ja. Sie frägt mich wie oft ich den Käse will. Ich antworte: Einmal. Sie hat dann auch noch mal nachgefragt ob ich das wirklich will. Ich bejahe. Meine Bestellung erreicht die Küchenzone. Die Dame am Grill schriet nach vorne das ihre Kollegin hier wohl einen Fehler gemacht hat. Das steht nur einmal Käse und nicht drei mal. Die Kassendame sagt, das stimmt so, sie versteht es auch nicht, aber ich will das so. Juhu! Peinlich!

Ich verlege meine Touristische Aktivität ins Lady Bird Johnson Wildflower Center. Auch auf dem Weg hierher ist das Navi und ich nicht unbedingt einer Meinung. Aber ich erreiche das Center. Vielleicht nicht auf dem optimalsten Weg. Das Lady Bird macht den Spagat zwischen botanischen Garten, Kunstaustellung und Schrebergarten. Es ist fast nichts los in der Hitze, aber es ist eigentlich sehr schön hier:







Vom dortigen San Antonio Observation Tower hat man einen grandiosen Rundumblick:





Mein Heimweg heute wird lang. Nicht wegen der Meilen, es ist Stau allerorten. Im Motel erschöpft sich mein Sicherungskonzept Nummer 1. Der kleine 64 GB USB-Stick ist voll. Als zweites Sicherungsmedium dient nun eine SD-Card mit 32 GB.

Hooray! Love! Future!
SMD